Endlers Guppy sind deutlich kleiner als herkömmliche Guppys. Diese Guppy-Art ist grün bis orange gefärbt und hat an den Seiten einen schwarzen ovalen Fleck. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Guppys (Poecilia reticulata), ähneln diese Tiere der Wildform sehr. Sie weisen außerdem ein anderes Verhalten auf und sind recht quirlige Tiere. Der 3-5cm große Endlers Guppy eignet sich prima als Anfängerfisch und erfreut aufgrund des häufigen Nachwuchses nicht nur Kinder.
Haltung
Die aus der Umgebung des Laguna de los Patos und Cumaná in Venezuela stammenden lebendgebärenden Zahnkarpfen, sind dort unter extremen Wasserverhältnissen zu finden. So fand man sie bereits in Abwasserbächen bei Temperaturen von über 34°C. Im mindestens 60cm großen Aquarium sollte man immer mehr Weibchen als Männchen halten, da diese die Weibchen ständig bedrängen. Der auch als Millionenfisch bekannte (Endlers) Guppy ist ein sehr vermehrungsfreudiges Wesen, welches lebende Jungtiere zur Welt bringt. So kann ein Weibchen alle 30 Tage etwa 20 Jungtiere gebären. Da diese Tiere keine besonderen Ansprüche an Pflanzen und Dekoration stellen, ist auch die Haltung sehr unkompliziert. Möchte man sich jedoch auch im Gesellschaftsbecken an Jungtieren erfreuen, so sollten feinfiedrige Pflanzen und etwa Javamoos vorhanden sein.
- Temperaturbereich: 24-28°C
- pH-Wert-Bereich: 6,8-7,8
- Gesamthärte: 10-25 °dGH
- KH-Wert: -
- Aquarium: mind. 60cm
Vergesellschaftung
Zur Vergesellschaftung eignen sich fast alle friedlichen und vor allem nicht zu großen Fische, da diese den kleineren Männchen sonst nachstellen könnten. Um den häufigen Nachwuchs etwas zu dezimieren, empfiehlt es sich kleine Salmler oder Zwergbuntbarsche beizusetzen, welche den Bestand etwas ausdünnen. Poecilia sp. Endlers sollte nie mit Poecilia reticulata vergesellschaftet werden.
- Schwertträger
- Keilfleckbärblinge oder auch Brilliantsalmler
- Friedliche Zwergbuntbarsche
- Antennenwelse und Panzerwelse
Ernährung
Endlers Guppy nimmt jede Form von Trockenfutter, Frostfutter und auch kleinem Lebendfutter an. Pflanzliche Kost, z.B. in Form von Grünalgen, wird auch gern gefressen.